SEIT 2. AUGUST 2026 GELTENDES RECHT

Dein Chatbot muss jetzt sagen, dass er eine KI ist.

Seit dem 02.08.2026 gelten die Transparenzpflichten der EU-KI-Verordnung (Art. 50): Chatbots müssen sich als KI zu erkennen geben, KI-erstellte Inhalte müssen gekennzeichnet werden. Die meisten kleinen Unternehmen wissen das nicht. Prüf deine Website in 30 Sekunden, kostenlos.

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Was seit dem 2. August 2026 konkret gilt

Die EU-KI-Verordnung kommt in Stufen. Die Hochrisiko-Pflichten wurden auf Ende 2027 verschoben, die Transparenzpflichten nach Art. 50 nicht. Sie gelten jetzt, auch für kleine Betriebe.

🤖 Chatbot-Offenlegung

Wer einen KI-Chatbot oder Sprachassistenten einsetzt, muss klar erkennbar machen, dass Besucher mit einer KI sprechen (Art. 50 Abs. 1). Ein Hinweis im Widget reicht, er muss aber da sein.

🎨 KI-Inhalte kennzeichnen

KI-erstellte oder stark KI-bearbeitete Bilder, Videos und Audio müssen als solche erkennbar sein (Art. 50 Abs. 2 und 4). Für die maschinenlesbare Kennzeichnung in Altsystemen laufen Übergangsfristen, der sichtbare Hinweis gehört jetzt auf die Seite.

📚 KI-Kompetenz im Team

Wer KI-Systeme einsetzt, muss dafür sorgen, dass die eigenen Leute sie kompetent bedienen (Art. 4, gilt seit Februar 2025). Eine kurze, dokumentierte Einweisung deckt das für kleine Teams ab.

🛡️ Transparenz im Datenschutz

Wer KI-Tools mit Kundendaten nutzt (Chatbot, Formular-KI, Analyse), braucht dazu saubere Angaben in der Datenschutzerklärung. Das ist DSGVO-Pflicht und die Basis jeder KI-Transparenz.

Bei Verstößen gegen Art. 50 sieht die Verordnung Bußgelder bis 15 Mio. Euro oder 3 % des weltweiten Jahresumsatzes vor (Art. 99 Abs. 4), für kleine Unternehmen gelten niedrigere Obergrenzen. Realistischer und schneller: Abmahnungen durch Wettbewerber.

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  • Technische Umsetzung der Kennzeichnung: Chatbot-Hinweis, Inhalte-Label, Datenschutz-Abschnitt
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  • Kurz-Einweisung fürs Team (Art. 4) als kompaktes Material, dokumentiert
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Wichtig, damit wir sauber bleiben: Ich bin kein Anwalt und leiste keine Rechtsberatung. Ich übernehme die technische Umsetzung und die Dokumentation nach dem aktuellen Stand der Verordnung und der Behördenpraxis. Für die rechtliche Prüfung deines Einzelfalls arbeitest du mit deiner Kanzlei, auf Wunsch stelle ich den Kontakt her.

Häufige Fragen

Gilt das wirklich für meinen kleinen Betrieb?
Ja. Die Transparenzpflichten knüpfen an den Einsatz von KI an, nicht an die Firmengröße. Wer einen Chatbot betreibt oder KI-Inhalte veröffentlicht, ist dabei, auch als Einzelunternehmer.

Ich dachte, der AI Act wurde verschoben?
Teilweise. Der Digital Omnibus verschiebt die Hochrisiko-Pflichten auf Ende 2027 und 2028. Die Transparenzpflichten nach Art. 50 sind davon ausgenommen und gelten seit dem 02.08.2026.

Ich habe gar keinen Chatbot. Betrifft mich das trotzdem?
Oft ja: KI-erstellte Texte, Bilder oder Videos auf der Website, KI-Tools im Hintergrund (Texterstellung, Bildgenerierung, Analyse) und die Info-Pflichten in der Datenschutzerklärung bleiben Thema. Der Live-Check oben zeigt dir deinen Stand.

Wie schnell ist das umgesetzt?
Nach der Bestandsaufnahme in der Regel 3 bis 5 Werktage bis zur fertigen Umsetzung samt Doku. Du bekommst einen Vorher-Nachher-Bericht.

Was passiert, wenn ich nichts mache?
Der Bußgeldrahmen ist hoch, die Durchsetzung läuft an. Das schnellere Risiko sind Abmahnungen durch Wettbewerber, wie man es von DSGVO und Google Fonts kennt. Der Check kostet nichts, Nichtstun kann teuer werden.

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